Karlsruher Entwicklertag 2017: Agile Day Bericht

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Zum zweiten Mal war ich auf dem Karlsruher Entwicklertag als Sprecher unterwegs. Diesmal am Agile Day, was zu Folge hatte, dass ich einige Themen mitnehmen konnte, die ich sonst nicht gehört hätte.
Wie schon letztes Jahr war die Organisation seitens andrena objects professionell, auch schon im Vorfeld. Die Betreuung in meinem Track war ebenfalls sehr gut. Danke an die Moderatorin Sabine Ogoril und ihren Helfer.

Keynote: 45 Minuten Disziplin – Rolf Dräther, Holger Koschek

Die Keynote von Rolf Drähter und Holger Koschek war genau so wie sie sein sollte. Persönlich, witzig und auf den Punkt. Es ging darum, dass Disziplin eigentlich eine positive Eigenschaft ist. Neben Talent ist sie nötig, um Ziele zu erreichen. Dabei geht es unter anderem auch darum sich selbst einzuschränken, zum Beispiel mit Time Boxing.

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Galen-tastisch: Layout-Testen leicht gemacht mit dem Galen Framework

Jonas Knopf stellte das Testtool Galen vor, mit dem man Layouts testen kann. Da es immer mehr Darstellungsgeräte und Variationen gibt, ist das automatisierte Testen in diese Richtung ein effektiver Ansatz den manuellen Aufwand zu reduzieren.

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Eigener Vortrag – Und Wer testet die Tests?

Ich muss zugeben, dass dieser Vortrag mir sehr viel Spaß macht, was sich dann auch im positiven Feedback niedergeschlagen hat. Mutationstesten klingt wahrscheinlich auch schon so exotisch, dass sich das viele anhören wollen 🙂 . Ich hoffe viele haben mitgenommen, dass Mutationstesten ein effektiver Weg ist, seine Testsuite zu verbessern und sie aussagekräftiger zu machen. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch ich anscheinend noch nicht 100% verstanden habe, wie sich Mutationstesten zu anderen Testverfahren platziert. Vielen Dank an die beiden Zuhörer, die mich darauf aufmerksam gemacht haben. Ich werde das beim nächsten Vortrag genauer erläutern und zusätzlich hier in meinem Blog ausarbeiten!

Frequent Releases – Mehrere Inkremente innerhalb eines Sprints ausliefern – Christian Süssenbach

Beim Thema Frequent Releases ist es wichtig, was das im eigenen Projektkontext eigentlich bedeutet. Christian Süssenbach hat dazu zuerst Begriffsdefinitionionen zu Continuous Integration/Deployment eingeführt und ist dann auf die Vereinbarkeit von Scrum und Continuous Deployment eingegangen. Am Ende des Tages hängt dann alles vom Kunden ab und ob ein Release eine Businessentscheidung ist.

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Automatisierte Deployments mit ansible – Thorben Hischke

Ansible sagte mir schon vor dem Vortrag etwas. Thorben Hischke hat einen tiefen Einblick in seinen Einsatz von Ansible gegeben. Er hat dazu gezeigt, wie er ein einfaches A/B Deploymentsetup inklusive Reverse Proxy in Vagrant und zusätzlich Jenkins mit Artifactory provisioniert hat (in Ansible Playbooks). Dieses Setup hat er dann live mit Ansible erzeugt und gestartet und ein A/B Deployment durchgeführt. Beeindruckend!

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Fazit

Leider konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben. Dennoch waren die Themen wieder interessant und von allen Vorträgen habe ich viel gelernt. Vielen Dank an die Organisatoren und Sprecher. Bis hoffentlich nächstes Mal!